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Aktuelle Hinweise zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Virus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung COVID-19:

Impfung gegen COVID-19

10.11.2020 - Zum eigenen Schutz und zum Schutz von anderen wird weltweit an Impfstoffen gegen das Coronavirus beziehungsweise COVID-19 gearbeitet; auch hierzulande. Noch ist kein Impfstoff verfügbar. Deshalb steht derzeit auch noch nicht verbindlich fest, wer wann und wo geimpft werden kann beziehungsweise soll.
Sobald es hierzu belastbare Informationen gibt, finden Sie sie auf dieser Seite.
 

So erkennen Sie, ob Sie sich mit COVID-19 angesteckt haben

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus äußert sich insbesondere durch Symptome wie Husten und Fieber. Ein besonders wichtiger Hinweis auf eine Erkrankung: neu aufgetretene Kurzatmigkeit, oder wenn sich die Kurzatmigkeit deutlich verschlechtert.

Auch berichtet wurde über den Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn sowie über Halskratzen, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Schüttelfrost. Die Krankheit heißt dann COVID-19.

Wenn Sie keinen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde: Dann können Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältung zurückzuführen sein. Zuerst einmal ist es also wichtig, Ruhe zu bewahren.

Corona-Verdacht prüfen

Für eine medizinisch fundierte Ersteinschätzung der Symptome: COVID-Guide

So stellen Sie fest, ob ein Test für Sie in Frage kommt

Ein Test auf das Coronavirus ist insbesondere unter den folgenden Voraussetzungen angezeigt:

  • wenn Sie Krankheitsanzeichen haben,
  • wenn Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und es das Gesundheitsamt oder ein Arzt für angezeigt hält,
  • wenn Ihnen die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko gemeldet hat,
  • wenn das für Sie zuständige Gesundheitsamt es anordnet, etwa in Schulen oder Pflegeheimen,
  • wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, 
  • oder vor einer ambulanten Operation sowie vor der Aufnahme ins Krankenhaus, ins Pflegeheim oder in eine Reha-Einrichtung.

Ob ein Test für Sie sinnvoll ist, entscheiden die Ärzte in den Testzentren oder Praxen. Sie orientieren sich dabei an aktuellen Gesetzen sowie an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu Symptomen.

Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, rufen Sie bitte Ihren Haus- oder Kinderarzt an. Er wird Ihnen mitteilen, ob ein Test in Frage kommt und wo Sie ihn durchführen können.

Hier erfahren Sie, wo sich in Ihrer Region Standorte für Testungen befinden. Mancherorts können Sie online einen Termin für einen Test buchen. 

Bayern: 

Baden-Württemberg:

Berlin: 

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:  

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Sachsen-Anhalt:

Schleswig-Holstein:

Thüringen:

Westfalen-Lippe:

 

 

Der eTerminservice: Testzentrum finden und Termin buchen

Terminvergabe

Der eTerminservice: Testzentrum finden und Termin buchen

Je nach Bundesland können Sie Testzentren und testende Praxen jetzt ganz bequem online finden. Freie Termine können Sie – je nach Region – online oder telefonisch buchen.

Termin für Coronatest

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test, sofern der Arzt den Test für medizinisch notwendig erachtet oder eine der anderen genannten Voraussetzungen besteht.

So genannte Antigen-Schnelltests können bei Praxispersonal sowie anderen medizinischen Heilberufen eingesetzt werden – etwa in der Physiotherapie oder Ergotherapie. Fällt der Schnelltest positiv aus, muss zusätzlich ein PCR-Test erfolgen.

Corona-Warn-App zeigt erhöhtes Risiko an

Zeigt Ihnen die Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko an, weil Sie längeren Kontakt zu einer infizierten Person hatten, dann können Sie sich an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin wenden. Gegebenenfalls veranlassen diese den Test auf das Coronavirus.

Sie können Ihr Testergebnis schnell online per Corona-Warn-App abrufen. Hierfür benötigen Sie einen QR-Code, den Sie mit der App einscannen können. Teilen Sie daher Ihrem Arzt gleich zu Beginn mit, dass Sie diesen Code benötigen.

Fällt Ihr Testergebnis positiv aus – haben Sie sich also mit dem Coronavirus infiziert –, dann werden Sie gebeten, dies über die Corona-Warn-App mitzuteilen – um Ihre Mitmenschen zu schützen. Dies müssen Sie aktiv tun. Die App übernimmt Ihr Testergebnis NICHT automatisch.

Weitere Informationen zur Corona-Warn-App:
www.zusammengegencorona.de
www.coronawarn.app 

Infektionen eindämmen mit der Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App informiert Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. So sollen Infektionsketten des Coronavirus möglichst früh erkannt und unterbrochen werden. Der Erfolg der App ist davon abhängig, dass möglichst viele sie nutzen. Erhältlich ist sie kostenfrei im AppStore und bei GooglePlay.
 

Warten auf das Testergebnis

Ob mit oder ohne Krankheitsanzeichen: Während Sie auf das Testergebnis warten, sollten Sie sich selbst vorsorglich isolieren: zuhause bleiben, dort die Räume möglichst getrennt nutzen oder zeitlich versetzt. Meiden Sie dann auch zuhause alle engen Kontakte unter anderthalb Metern.

Außerdem: gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, um Ihre Mitmenschen zu schützen. Hinzu kommt: regelmäßiges Lüften.

Nach aktuellem Kenntnisstand dauert es zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen bis zu 14 Tage. 

Darauf sollten Sie beim Besuch einer Praxis oder eines Testzentrums achten

Ganz wichtig: Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Virus infiziert haben könnten, rufen Sie immer zuerst Ihre Arzt- oder Bereitschaftspraxis beziehungsweise das Testzentrum an, senden Sie eine E-Mail oder buchen Sie online einen Termin. So schützen Sie sich und andere und Sie ersparen sich unnötige Wege.

Geben Sie dort am Telefon oder in Ihrer E-Mail alle erforderlichen Informationen an, etwa zu Ihren Krankheitszeichen oder zu einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Praxis kann Ihnen dann auch mitteilen, an wen Sie sich am besten wenden, beispielsweise um sich testen zu lassen. 

Wenn Sie einen Termin erhalten haben, tragen Sie auf dem Weg dorthin eine Mund-Nasen-Bedeckung und vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Personen.

Und noch eine Bitte: Nehmen Sie in der Praxis Rücksicht; beachten Sie die Anweisungen des Praxispersonals sowie die Hinweisschilder – etwa auf getrennte Eingänge oder Wartezimmer für Menschen mit Verdacht auf das Coronavirus.

So erhalten Sie bei Bedarf einen Krankenschein

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz: AU-Bescheinigung oder umgangssprachlich Krankenschein oder gelben Schein, stellen Ärztinnen und Ärzte nur für Sie aus, wenn Sie krank sind. Beispielsweise wenn Sie stark husten oder Fieber haben.

Bei leichten Erkrankungen der Atemwege ist das vorübergehend wieder telefonisch für bis zu sieben Tage möglich – gegebenenfalls erweiterbar um maximal weitere sieben Tage.

Bei Quarantäne erstellt das Gesundheitsamt eine Bescheinigung

Wenn Sie also keine Krankheitszeichen haben, darf kein Arzt Sie krankschreiben – auch nicht, wenn ein Test positiv ergeben hat, dass Sie das Coronavirus in sich tragen. Für eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an das zuständige Gesundheitsamt.

Es wird dann prüfen, ob es eine Quarantäne anordnet. Falls ja, erhalten Sie vom Gesundheitsamt auch die Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Sie erhalten Ihr Gehalt dann genauso wie bei einer Krankschreibung. Die Quarantäne ordnet das Gesundheitsamt an, um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen.

Auch in den folgenden Situationen darf Ihr Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen, sofern Sie nicht krank sind:

  • wenn Sie Ihre Kinder zu Hause betreuen, weil die Kitas und Schulen geschlossen sind oder
  • wenn Ihr Arbeitgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt hat.

Generell gilt: Wenn Sie krank sind, melden Sie sich bitte zunächst telefonisch in der Praxis an. 

So können Sie sich und andere schützen

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen; und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen. Denn: Auch das Coronavirus wird in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen.

Gelangen diese an die Hände, kann auch eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb sind räumlicher Abstand und eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung; auch das sichere Handhaben ihrer Mund-Nase-Bedeckung. 

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zuhause.
  • Verzichten Sie auf Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten.
  • Halten Sie auch mit Maske mindestens anderthalb Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen. 
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 30 Sekunden lang.
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Fassen Sie Ihre Maske nur an den Schlaufen an, wechseln Sie sie regelmäßig.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Wenn Sie husten oder niesen: Drehen Sie sich stets von anderen Menschen weg.
  • Hinzu kommt regelmäßiges Lüften.

Weitere Informationen finden Sie auf www.infektionsschutz.de

Um das Gesundheitssystem in der Pandemie zu entlasten, sollen sich in diesem Herbst möglichst viele Menschen gegen die Grippe (Influenza) impfen lassen. Hierfür hat die Bundesregierung fast doppelt so viele Impfdosen bestellt wie für die vergangene Grippesaison.

Trotzdem sollten vorrangig insbesondere jene Menschen sich impfen lassen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben.

Dazu zählen laut Ständiger Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI):

  • ältere Menschen ab 60 Jahre,
  • Personen mit Grundkrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane oder Diabetes,
  • aber auch medizinisches Personal und Menschen, die in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr arbeiten.

Mund-Nasen-Bedeckung korrekt handhaben

Die Maske kann ihren Beitrag zur Eindämmung der Coronainfektionen nur leisten, wenn sie korrekt angewendet wird.

Dieses Video enthält Texteinblendungen.

Übersicht zur Schutzwirkung der Bedeckungsarten
Zur vergrößerten Darstellung PDF-Download mit Klick auf die Abbildung starten.
Abbildungen über den Umgang mit Masken
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So einfach und so wichtig: Händewaschen

Mehrfach am Tag mit Wasser und Seife: Gründliches Händewaschen ist immer wichtig für die Gesundheit - die eigene und die der Menschen um einen herum.

Dieses Video enthält Texteinblendungen.

Richtig Hände waschen: So geht's

Einseifen, Abspülen: 30 Sekunden. Mit allen Schritten drum herum: 1 Minute.

Dieses Video enthält Texteinblendungen.

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